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Montag, 20. Mai 2013

In den letzten Wochen ...

... war ich so mit der Herausforderung Hundepulli beschäftigt, dass ich nicht zum schreiben kam.


Vor längerem fragte mich eine Freundin, ob ich für ihren Hund einen Pulli stricke. So wie ich bin, sicher. Da dachte ich auch noch, na, nen Schlauch mit zwei Schlitze für die Beine auf 4rer Nadel, da biste in zwei tagen mit durch.



Nix da, sie brachte mir eine Anleitung mit. Da fingen die Probleme schon an. Nadelstärke 2- 2,5 und Garnlänge 120- 150 m. Was ist das nur für ein Garn???

Die Anleitung verstand ich gar nicht, es standen immer nur Reihen, fast am Ende plötzlich Runden, dann mehrmals das gleiche nur anders formuliert.
Auch nach dem X mal lesen war ich nicht schlauer.


Dann brachte sie mir noch einen fertigen Pulli und ich Zählte ihn aus, da erschloss sich auch einiges aus der Anleitung. Also kein Schlauch, nein, mit Schulterzunahme, Rundung für die Beine, Zunahmen unterm Bauch und wieder abnahmen für die Taille.



Nun stricke ich 8-fädige Sockenwolle mit Nadelstärke 3. Steif wie ein Brett. Wiest ihr wie da die Finger krampfen und die Handgelenke weh tun können.



Nachdem ich dann 20 cm Kragen fertig hatte, dachte ich bisschen eng. Was soll ich sagen, die Maschen am Bündchen hatte ich nicht gezählt. Also ribbeln und nochmal.




Soweit bin ich in einer Woche gekommen,
Danach musste ich erst was anderes stricken.
Davon die Tage mehr.


Die Schulterzunahme


Beinrundung


Und der Ridge,
denn es ist kein Dackel sondern ein Ridgeback.

Kommentare:

  1. was'ne Arbeit...
    hoffentlich wissen Träger und Halterin
    das auch zu würdigen!

    LG Heike

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  2. ach du meine güte! Ist der Ridgeback schon so alt, dass er was wärmendes braucht? Na 8-fädig mit 3er Nadeln... das ist nimmer kuschelig. hmmmm... also für meinen Wuffi wär das nix :)
    ich hoffe, du musst nimmer allzu viel ribbeln.
    Liebe Grüße, Gusta

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  3. @Heike,
    beim Träger bin ich mir nicht so sicher. Die Halterin auf jedenfall.

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